Autor: <span>admin</span>

Herbst, die Blätter fallen, die Blumen sind verblüht, aber die Blüten
der Literatur nicht.

Der Nebel steigt, die Worte fallen – wir lesen für euch.

Herbstlese im Rahmen des Bücherbuffets, mit folgenden Akteuren:

  • Walter Bernotat (16:00 Uhr) mit Gedichten, passend zum Anlass
  • „Rabenstern“ (17:00 Uhr) mit Flötenspiel und Gruselgeschichten
  • Ekkehard Meyer (17:30 Uhr): „Bootsfahrt mit Hindernissen“ aus seinem Buch „Packende Erzählungen“
  • Giesela Naumann (18:00 Uhr): „Kindheitserinnerungen“ aus ihrem Roman „Schön
    aber dumm“

Zeit: Freitag, der 30. November 2018 um 16:00 Uhr

Ort: Kaiserstraße 58-70, Karlsruhe

Veranstalter: GEDOK
Aktivität der Mitglieder (hier Franziska Joachim)

Lesung aus Texten von Ruth Klüger und Alice Berend (Vera Morelli)
sowie Annette Kolb (Franziska Joachim).

Veranstaltungsort: GEDOK Künstlerinnenforum, Markgrafenstr.14, 76131 Karlsruhe

Datum: Sonntag, 04.11.2018, 16 h (in der Ausstellung „Suite et poursuite …“ mit Malerei / Zeichnung von Marie-Hélène H.-Desrue)

Eintritt frei

Sofort nach der Machtübernahme Hitlers im März 1933 begannen die Nationalsozialisten mit der Bücherverbrennung. Und es erfüllte sich die düstere Prophezeiung Heinrich Heines, dass da, wo Bücher brennen, auch bald Menschen brennen werden. Die Lesung erinnert an einige der vor 85 Jahren verbotenen, verfemten, ins Exil getriebenen oder später in die Konzentrationslager verbrachten deutschsprachigen Schriftstellerinnen.

Dazu gehört die 1931 in Wien geborene Literaturwissenschaftlerin Ruth Klüger, die in ihrem Buch „weiter leben“ ihr Überleben in drei Konzentrationslagern (Theresienstadt, Auschwitz-Birkenau, Christianstadt-Großrosen) schildert.

Dazu gehört ferner die heute weitgehend vergessene Erfolgsautorin Alice Berend (1875 – 1938), genannt die „kleine Fontane“, aus deren heiter-ironischem Werk „Die gute alte Zeit – Bürger und Spießbürger im 19. Jahrhundert“ ausführlich zitiert wird.

Die pazifistische deutsch-französische Schriftstellerin Annette Kolb (1870-1967) hat in ihrem Essay ‚Memento‘ ihre Flucht aus Nazideutschland beschrieben, eine Flucht, die sie zunächst nach Paris und dann als über Siebzigjährige nach New York geführt hat.

Die Namen und Werke dieser und vieler weiterer Literatinnen verdienen es, der Vergessenheit entrissen zu werden. Es ist an der Zeit, ihnen den Platz in der Literatur einzuräumen, der ihnen gebührt!
In Kooperation mit

GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe, Markgrafenstr.14, 76131 Karlsruhe
www.gedok-karlsruhe.de / gedok-karlsruhe@online.de / Fon: 0721 / 37 41 37

Am Samstag und Sonntag waren bei unseren Lesungen bei den Offenen Ateliers insgesamt 162 Besucher (82 in Grötzingen, 80 in Durlach) zu verzeichnen, zusammen mit den anderen Gastautoren (2x Poetry Slam bei Prochaska, Johannes Hucke , Carl Classen sowie Wegner/Richter bei der Abschlussveranstaltung in Infostelle 2 in Grötzingen waren das 220 literaturinteressierte Besucher.

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23. November 2018, 19:00 Uhr
Buchhandlung Rüppurr,
Diakonissenstraße 29a
76199 Karlsruhe (Rüppurr)

Man denke nicht, Vorstädte seien langweilig! Auch hier, hinter akkurat geschnittenen Hecken, hübsch bepflanzten Vorgärten und den Gardinen in den Küchenfenstern entwirft das Leben die seltsamsten Geschichten. Die Autorinnen und Autoren der Literatenrunde haben sich auf die Suche gemacht, die Welt hinter den schmucken Fassaden erkundet und einigs gefunden, das sich aufzuschreiben lohnt.

Es lesen:
Abier Bushnaq – Franziska Joachim – Fritz Kölling – Ekkehard Meyer – Gisela Naumann
Musik: Manuela Schur